Kammermusik
Opern
Streichquartette
Klaviertrio
Streichquintette
Sonaten
Oktett op. 20
Klavier solo
Klaviertrios
Klavierquartette
Violinsonaten
Streichduos
Streichtrios
Streichquartette
Streichquintette
Opern
Werke mit Bläser
Offenbach Operetten
Onslow Cellosonaten
Porter Musical
Paganini Violine solo
Poulenc Sonaten
Rachmaninow Kammermusik
Kammermusik
Klaviermusik
Kammermusik
Rossini Opern
Ries Kammermusik
Kammermusik
Kammermusik
Lieder
Kammermusik
Kammermusik
Sonaten
Streichquartette
Klaviertrios
Streichtrios
Quintette
Klavier solo zwei- und vierhändig
Violine und Klavier
Flöte und Klavier
Lieder
Klavier solo
Klaviertrios
Klavierquintett
Sonaten
Streichquartette
Lieder
Kleine Werke ab op. 70
Smetana
Spohr
Operetten
Strauss
Strawinsky
Kammermusik
Konzerte
Kammermusik
Orchestermusik
Kammermusik
v. Weber Kammermusik
Wilms
Sonaten

Grand Duo concertant Es-Dur op. 48



C. M. von Weber
(1786-1826)

Grand Duo concertant Es-Dur op. 48

Allegro con fuoco
Andante con moto
Rondo: Allegro

Wie Brahms (siehe unten) und auch Mozart verdankt C. M. von Weber die Inspiration zu seinen Klarinetten-Werken einem Instrumentalisten, nämlich dem bedeutendsten Klarinettisten seiner Zeit, Heinrich Baermann (1784-1847), der auch mit Mendelssohn befreundet war und dem das 1815/16 entstandene ‚Grand Duo‘ gewidmet ist.

Der Haupt-Themen-Bereich des Ersten Satzes umfasst mehrere kraftvolle Motive und eine kurze Verarbeitung des Vorgestellten. Dreimal absteigend und ein wenig bedrohlich klingend, führen Triller im Klavier hin zum leicht-beschwingten Seitenthema, in dem ein hübsches Echo auf die Bergwelt verweist.
Ein weiteres Thema leitet über zur Wiederholung der Exposition bzw. zur Durchführung, die im Wesentlichen mit den Motiven des Hauptthemenbereichs spielt, eines von ihnen in besonders anrührender Weise abgewandelt und wie von Mozart klingend. In der Reprise werden die Themen nur noch kurz zitiert; ein wenig ausführlicher wird dann zur schwungvollen Coda hingeführt.

Das schwerblütige Andante ist von großer Intensität, man ahnt die Schönheit mancher Arien des ‚Freischütz‘, der freilich erst fünf Jahre später entstand. Eine weit gespannte eindringliche Melodie umrahmt einen Mittelteil, der mit einem lebhafteren Klavier-Solo beginnt, mit schönen Kantilenen der Klarinette sich weiterentwickelt und mit einem dramatischen Dialog von Klavier und Klarinette endet.

Auch im Rondo wird man an den ‚Freischütz‘ erinnert: Nachdem das tänzerische Rondo-Thema zweimal wiederholt wurde und Schluss-Akkorde erklungen sind, geht es weiter - es war nur ein Schein-Schluss – mit einer Coda, die von Ferne den berühmten ‚Jägerchor‘ ahnen lässt. Ein wenig Wolfsschlucht-Stimmung erzeugt das aufwühlende Zwischenspiel zwischen 1. und 2. Wiederholung des Rondo-Themas.



Grand Duo concertant Es-Dur op. 48

HaftungsausschlussImpressum